Eigenverbrauchsquote

Die Eigenverbrauchsquote zeigt, wie viel Solarstrom selbst genutzt wird. Werte mit/ohne Speicher und Tipps zur Optimierung einfach erklärt.

Was bedeutet Eigenverbrauchsquote?

Die Eigenverbrauchsquote beschreibt den Anteil des selbst erzeugten Solarstroms, der direkt im Haushalt verbraucht wird – statt ins Netz eingespeist zu werden. Ohne Speicher liegt sie typisch bei 30 %, mit Speicher steigt sie auf 60-80 %. Eine hohe Eigenverbrauchsquote senkt die Stromkosten und steigert die Wirtschaftlichkeit der PV-Anlage erheblich.

Was die Eigenverbrauchsquote beeinflusst

Wichtigste Faktoren:

Faktor Wirkung
Stromspeicher Verdoppelt Eigenverbrauch
Lastmanagement Verbraucher zur Sonnenzeit
Wärmepumpe Großer Tagverbraucher
E-Auto-Ladung Optimal mit Wallbox-Steuerung
Anlagengröße Zu groß = sinkende Quote

Wirtschaftlichkeit

Warum Eigenverbrauch besser ist als Einspeisung:

  • Strom selbst genutzt: spart 30-35 ct/kWh
  • Strom eingespeist: nur ca. 8 ct/kWh Vergütung
  • Differenz: 22-27 ct/kWh pro Eigenverbrauch
  • Amortisation: deutlich schneller bei hoher Quote
  • Autarkiegrad: separater, ergänzender Wert

Eigenverbrauch ist heute das wirtschaftliche Ziel jeder PV-Anlage – die Einspeisevergütung deckt kaum die Kosten, jeder selbst genutzte kWh spart richtig Geld.

Nutzen und Anwendungsbereiche

Hohe Eigenverbrauchsquote erreicht man durch:

  • Stromspeicher und intelligentes Lastmanagement
  • Wärmepumpe mit PV-Überschussfunktion
  • Wallbox mit Überschussladung
  • Smarte Haushaltsgeräte

In Verbindung mit Wechselrichter, Stromspeicher und Wallbox entsteht ein hocheffizientes Energiesystem. Die Eigenverbrauchsquote ist der wichtigste Wert für die Wirtschaftlichkeit.