Modulwirkungsgrad

Der Modulwirkungsgrad zeigt, wie viel Sonnenenergie in Strom umgewandelt wird. Werte je Technologie und Einflussfaktoren einfach erklärt.

Der Modulwirkungsgrad gibt an, wie viel der eingestrahlten Sonnenenergie ein Solarmodul in Strom umwandelt. Moderne Module erreichen 20-23 %, Premium-Module bis 24 %. Der Modulwirkungsgrad ist wichtig bei begrenzter Dachfläche: Je höher der Wirkungsgrad, desto mehr kWp lassen sich auf gleicher Fläche installieren.

Wirkungsgrade nach Technologie

Vergleich der Modultypen:

Technologie Wirkungsgrad
Monokristallin Premium 21-23 %
Monokristallin Standard 19-21 %
Polykristallin 15-18 %
Dünnschicht CIGS 13-16 %
Dünnschicht amorph 6-8 %

Was den Wirkungsgrad beeinflusst

Wichtige Einflussfaktoren:

  • Zelltyp: monokristallin am besten
  • Temperatur: Hitze reduziert Leistung
  • Verschattung: mindert Ertrag stark
  • Verschmutzung: Staub und Laub
  • Alterung: 0,5 % pro Jahr typisch

Bei großer Dachfläche genügen Standardmodule – nur bei knappem Platz lohnt sich der Aufpreis für Premium-Module mit höherem Wirkungsgrad.

Nutzen und Anwendungsbereiche

Modulwirkungsgrad ist relevant bei:

  • Kleinen Dächern mit begrenzter Fläche
  • Carports und Garagen
  • Premium-Anlagen mit Anspruch
  • Optimaler Flächennutzung im Gewerbe

In Verbindung mit guter Photovoltaik-Planung und passendem Wechselrichter entsteht eine optimale Ertragsanlage. Modulwirkungsgrad ist ein wichtiges, aber nicht das einzige Auswahlkriterium.