Magnetkontakt

Magnetkontakte (Öffnungsmelder) sichern Fenster und Türen in Alarmanlagen. Bauformen, technische Eckdaten und Einsatz für die Außenhautüberwachung.

Ein Magnetkontakt ist einer der am häufigsten verwendeten Sensoren in Einbruchmeldeanlagen. Er besteht aus zwei Komponenten: einem Reedkontakt am festen Rahmen und einem Permanentmagneten am beweglichen Flügel von Fenster oder Tür. Wird die Öffnung getrennt, löst sich der magnetische Kontakt und ein Signal wird an die Alarmzentrale gesendet. Magnetkontakte werden auch als Öffnungsmelder, Reedkontakt oder Schließkontakt bezeichnet.

Bauformen im Überblick

Magnetkontakte gibt es in verschiedenen Bauformen für unterschiedliche Einbauarten:

Bauform Montage Vorteil
Aufputz-Magnetkontakt Sichtbar auf Rahmen Einfache Nachrüstung
Unterputz-Magnetkontakt Eingelassen ins Holz Optisch unauffällig
Funk-Magnetkontakt Drahtlos, batteriebetrieben Keine Verkabelung nötig
Hochsicherheits-Variante Mehrfach-Reedkontakte Sabotageresistent

Technische Eckdaten

Auf folgende Kennzahlen sollte beim Kauf geachtet werden:

  • Schaltabstand: typisch 8 bis 30 mm
  • Schaltleistung: bis 100 V / 0,5 A
  • Sabotagekontakt: meldet Manipulation
  • Schutzklasse: IP65 für Außenbereich
  • Batterielaufzeit (Funk): bis zu 5 Jahre

Magnetkontakte sind die unsichtbaren Wächter der Außenhaut – schon das leichte Aufhebeln eines Fensters reicht aus, um Alarm auszulösen, bevor jemand eindringt.

Nutzen und Anwendungsbereiche

Magnetkontakte sind die Standardsensoren der Außenhautüberwachung und werden an praktisch allen Öffnungen eingesetzt:

  • Eingangstüren, Balkontüren und Terrassentüren
  • Fenster aller Art, auch Dachfenster
  • Garagentore und Nebeneingänge
  • Schränke, Vitrinen und Tresore (Schwerpunktschutz)

In Kombination mit Glasbruchsensoren und Riegelschaltkontakten bilden Magnetkontakte das Rückgrat einer professionellen Einbruchmeldeanlage. Sie sind günstig, zuverlässig und wartungsarm – ein Pflichtbestandteil für jede ernstzunehmende Alarmanlage.