Die Drosselung bezeichnet die Reduzierung der Internetgeschwindigkeit nach Erreichen eines bestimmten Datenvolumens. Sie kommt vor allem bei Mobilfunkverträgen und einigen Festnetz-Spezialtarifen vor. Nach Überschreiten der Grenze surft der Nutzer mit deutlich geringerer Geschwindigkeit – oft nur noch 64 oder 128 kbit/s. Klassische DSL- und Glasfasertarife haben in Deutschland meist keine Drosselung.
Wann wird gedrosselt?
Typische Anwendungsfälle:
| Tariftyp | Drosselung |
|---|---|
| Mobilfunk | Nach Verbrauch des Datenvolumens |
| LTE-/5G-Heimanschluss | Mit Datenvolumen-Begrenzung |
| DSL/Glasfaser klassisch | In Deutschland meist Flatrate |
| Fair-Use-Tarife | Nur bei extremer Auslastung |
Geschwindigkeit nach Drosselung
Typische Restgeschwindigkeiten:
- 32 kbit/s: Nur E-Mail, kein Surfen mehr
- 64 kbit/s: Sehr eingeschränktes Surfen
- 128 kbit/s: Eingeschränktes Surfen möglich
- 1 Mbit/s: Streaming in SD möglich
- 16 Mbit/s: Streaming in HD möglich
Wer regelmäßig viel Daten verbraucht, sollte zu Tarifen ohne Drosselung greifen – ein gedrosselter Anschluss ist im Alltag fast unbenutzbar.
Nutzen und Anwendungsbereiche
Bei der Tarifwahl auf Drosselung achten bei:
- Mobilfunkverträgen mit niedrigem Datenvolumen
- Festnetz-Tarifen für ländliche Gebiete
- Geschäftstarifen mit Verbrauchspaketen
- Reise-eSIMs und Auslandstarifen
In Kombination mit ausreichender Bandbreite und passender Tarifwahl entsteht eine sorgenfreie Internetnutzung. Wer regelmäßig viel surft, sollte echte Flatrates bevorzugen.