Monokristalline und polykristalline Solarmodule unterscheiden sich in der Herstellung der Silizium-Solarzellen. Monokristalline Zellen werden aus einem einzigen Kristall gezogen und sind dunkel, fast schwarz. Polykristalline Zellen werden aus geschmolzenem Silizium gegossen und haben das typisch blaue, schimmernde Aussehen. Monokristallin dominiert heute den Markt durch höhere Wirkungsgrade.
Direkter Vergleich
Die beiden Zelltypen:
| Eigenschaft | Monokristallin | Polykristallin |
|---|---|---|
| Wirkungsgrad | 19-23 % | 15-18 % |
| Farbe | Dunkel/schwarz | Blau |
| Preis pro kWp | Höher | Günstiger |
| Schwachlicht | Besser | Schlechter |
| Lebensdauer | 25-30 Jahre | 25-30 Jahre |
Welche Wahl wann?
Praktische Auswahl:
- Monokristallin Premium: kleine Dächer, hoher Anspruch
- Monokristallin Standard: die meisten Anlagen heute
- Polykristallin: seltener, in günstigen Bestandsmodulen
- Optik schwarz: monokristallin gewünscht
- Preisorientiert: Standard-Mono ist günstigste Wahl
Polykristalline Module spielen heute kaum noch eine Rolle – Monokristallin ist dank Effizienz und ähnlichen Preisen die Standardwahl im Neubau.
Nutzen und Anwendungsbereiche
Modulwahl beeinflusst:
- Energieausbeute pro m² Dach
- Optisches Erscheinungsbild der Anlage
- Investitionskosten und Wirtschaftlichkeit
- Verhalten bei diffusem Licht
In Verbindung mit hohem Modulwirkungsgrad und passendem Wechselrichter entsteht eine effiziente PV-Anlage. Monokristallin ist heute der Standard.