Photovoltaik

Photovoltaik wandelt Sonnenlicht in Strom um. Unterschied zu Solarthermie, Aufbau einer PV-Anlage und Anwendungsbereiche einfach erklärt.

Photovoltaik (PV) bezeichnet die direkte Umwandlung von Sonnenlicht in elektrischen Strom mithilfe von Solarzellen. Anders als bei Solarthermie wird hier Strom erzeugt, nicht Wärme. PV-Anlagen bestehen aus Solarmodulen, Wechselrichter, optional einem Stromspeicher und werden auf Dächern oder als Freiflächenanlagen installiert. Sie sind die wichtigste Säule der dezentralen Energiewende.

Photovoltaik vs. Solarthermie

Die zwei Hauptsystem im Vergleich:

Eigenschaft Photovoltaik Solarthermie
Erzeugt Strom Warmwasser/Wärme
Wirkungsgrad 20-23 % 40-60 %
Nutzung Universell Nur Heizung/Wasser
Vergütung EEG-Einspeisung Keine direkte
Kosten Höher Niedriger

Aufbau einer PV-Anlage

Wichtige Komponenten:

  • Solarmodule: meist mono- oder polykristallin
  • Wechselrichter: wandelt Gleich- in Wechselstrom
  • Verkabelung: DC- und AC-Leitungen
  • Zähler: Zweirichtungszähler für Einspeisung
  • Optional Speicher: für Eigenverbrauch

Photovoltaik amortisiert sich heute in 10-12 Jahren – bei steigenden Strompreisen und 0 % Mehrwertsteuer rechnet sich der Eigenverbrauch fast überall.

Nutzen und Anwendungsbereiche

Photovoltaik wird eingesetzt auf:

  • Einfamilienhäusern (typisch 5-10 kWp)
  • Gewerbedächern (50-500 kWp)
  • Freiflächenanlagen (MW-Bereich)
  • Balkonkraftwerken (bis 800 W)

In Kombination mit Wechselrichter, Stromspeicher und Wallbox entsteht ein umfassendes Energiesystem. Photovoltaik ist die zentrale Technologie der privaten Energiewende.