Sitzlift

Der Sitzlift ist die günstigste Treppenlift-Bauform. Eigenschaften, Vorteile, typische Tragkraft und Einsatz im Eigenheim einfach erklärt.

Der Sitzlift ist die häufigste Bauform des Treppenlifts. Er besteht aus einem Sitz, der an einer Schiene entlang der Treppe geführt wird. Über einen Joystick oder eine Fernbedienung fährt der Nutzer hoch und runter. Sitzlifte eignen sich für alle Personen, die selbst noch sitzen können, aber nicht mehr Treppen steigen. Sie sind die kostengünstigste Treppenliftvariante.

Typische Eigenschaften

Kennzahlen eines Sitzlifts:

Eigenschaft Wert
Tragkraft 120-160 kg
Geschwindigkeit 0,15 m/s
Sitzbreite 45-50 cm
Akkubetrieb Ja, mit Notstrom
Platzbedarf Treppe ab 70 cm Treppenbreite

Vorteile

Was den Sitzlift besonders macht:

  • Komfort: bequemes Sitzen während der Fahrt
  • Sicherheit: Anschnallgurt und Sensoren
  • Klappbar: nicht im Weg, wenn nicht genutzt
  • Akkubetrieb: auch bei Stromausfall nutzbar
  • Günstig: günstigste Treppenliftvariante

Wer noch selbstständig aufstehen und sitzen kann, profitiert vom Sitzlift – Rollstuhlfahrer brauchen dagegen einen Plattformlift.

Nutzen und Anwendungsbereiche

Sitzlifte sind ideal für:

  • Senioren mit Gehbehinderung im Alltag
  • Personen mit Gelenkerkrankungen
  • Geriatrische Reha- und Nachsorge
  • Wohnhäuser mit mehreren Etagen

In Verbindung mit Zuschüssen über KfW 455-B und der Pflegekassen-Pauschale reduziert sich die Investition deutlich. Sitzlifte bieten Selbstständigkeit und ermöglichen den Verbleib im eigenen Zuhause.